Tipps für die Biotonne
Mit Beginn der Gartensaison werden auch die Biotonnen wieder intensiv genutzt. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie:
Die Biotonne dient der Aufnahme aller organischen Abfälle aus Küche und Garten. Dieses Biogut wird zunächst zur Gewinnung von Energie genutzt und anschließend zu Kompost verarbeitet.
Beim kleinen Bioeimer in der Küche den Boden mit Zeitungspapier bedecken, das saugt die Feuchtigkeit auf. Die Bio-Abfälle erst antrocknen lassen, bevor man sie in den Eimer gibt.
Am besten die Abfälle vor dem Entsorgen in Zeitungspapier einwickeln. Um den Bioeimer zu desinfizieren und für einen frischen Geruch zu sorgen, sollte er von Zeit zu Zeit mit einer Mischung aus Essig, Zitronensaft und Wasser ausgewaschen werden.
Wärme fördert Gär- und Faulprozesse, daher sollte man Biomüll nicht in die pralle Sonne stellen. In die große Biotonne sollte man Lebensmittelreste nur in Zeitungspapier eingewickelt hineinwerfen, sonst ist er schnell übersät mit Fliegenmaden. Gibt man obenauf Rasenschnitt, erschwert das zusätzlich die Eiablage für Insekten.
Verpackungen aus Metall, Plastik oder Glas, die sehr langsam oder gar nicht verrotten, gehören auf keinen Fall in die Biotonne.
Das gehört in die Biotonne
Küchenabfälle
- Obst- und Fruchtschalen (z.B. Nüsse, Bananen, Orangen)
- Gemüsereste (z.B. Zwiebel-, Kartoffelschalen)
- Speise- und Brotreste
- Eierschalen, Lebensmittelreste, Fischgräten
- Milch- und Mehlprodukte
- Kaffeesatz und Filtertüten
- Teesatz und Teebeutel
Gartenabfälle
- Rasenschnitt, Schnittblumen
- Laub, Reisig, Wildkräuter
- Strauch-, Baum- und Heckenschnitt
- Topfpflanzen ohne Topf
Das gehört nicht in die Biotonne
- Staubsaugerbeutel
- Haustierfäkalien
- Katzenstreu sowie Tierstreu aller Art
- Plastikbeutel und andere Kunststoffe
- Asche, Batterien
- Sondermüll
- Glas, Gummi, Leder, Metalle
- Erde, Steine, Straßenkehricht
- Illustrierte, Kataloge, Zeitschriften
- Getränkeverpackungen, Dosen
- Textilien, Lederwaren, Schuhe
- Wattestäbchen
- Windeln
- Zigarettenkippen
